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Geschichte
Die Geschichte des Schlosses

1593 - 1747

1593: Ein alter Vierkanthof wird von den Herren von Greiß zu einem Renaissanceschloss um- und ausgebaut.
1720 - 1800: Herrschaft des Leopold Christoph Graf Schallenberg, k.u.k. wirklich Geheimer Rat und Oberhofstabelmeister am Hofe zu Wien
1736 - 1747: Schallenberg lässt das Schloss nach einem großzügig angelegten Plan des berühmten Barockbaumeisters Munggenast umbauen. Gleichzeitig entsteht eine heute fast vollständig erhaltene Gesamtanlage- die „Guthofsiedlung“. Der Charakter der Gutshofsiedlung ist heute noch erhalten. Neben dem Schloss zeugen der ehemalige Meierhof, die Wagenremise, das Bandlhaus (eine ehemalige Bandweberei), das Forsthaus und das als „Spital“ bezeichnete Altersheim von der ehemals autarken Gutsherrschaft. Aus dieser Zeit stammen ebenfalls die Kirche, der Pfarrhof und die Volksschule. Graf Schallenberg war Freimaurer und Gründer einer Loge im Schloss.


1803 - 1938

1803: Sohn, Josef Graf Schallenberg verkauft das Schloss.
1803 - 1832: Graf Hardenberg
1832 - 1863: Freiherr Andreas von Stifft
1863 - 1868: Creszentia Stummer
1868 - 1883: Mathias Schönerer
1883 - 1921: Sein Sohn, Georg Ritter von Schönerer, erbt und verwaltet Schloss und Gutsherrschaft bis zu seinem Tod.
1921 - 1938: Seine drei Töchter erben und verwalten das Gut
1938 -1945: Übernahme des Schlosses durch die Deutsche Ansiedlungsgesellschaft.

 

1943 - 1998

1943: Baron Lazarini- Zobelsperg
1945 - 1955: Beschlagnahme durch die sowjetische Besatzungsmacht, danach Rückgabe an Baron Lazarini.
1964: Da das Schloss stark beschädigt und seines wirtschaftlichen Rückhaltes beraubt war, verkaufte er im Jahre 1964 den gesamten Besitz an die Siedlungsgesellschaft des Landes Niederösterreich. Bis zum heutigen Tag ist das Schloss im Eigentum des Landes.
1974: Nach der Renovierung Eröffnung des Schlosshotels und des Restaurants.
1975: Eröffnung des Österreichischen Freimaurermuseums. Im Schloss liegt auch die 1740 erbaute Pfarrkirche. Ein interessantes Deckenfresko zeigt die Anbetung der Heiligen Dreifaltigkeit und wird dem Maler Paul Troger zugeschrieben. Den Marienaltar ziert eine Kopie der berühmten Sixtinischen Madonna von Raffael. Im Schloss finden sich auch Arbeiten des „welschen Perspektivmalers“ Rincolin. Auch der berühmte Barockmaler Daniel Gran hat hier gearbeitet.


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Seit 1999

1999: Seit 14. Mai 1999 ist Frau Margit Zulehner erfolgreiche Pächterin und bemüht, das ihr anvertraute Gut zu bewahren, weiterauszugestalten und für die Zukunft zu erhalten.
2007: Frau Margit Zulehner wird Schlossherrin des Jahres. "Schlosshotels und Herrenhäuser" mit 55 Mitgliedsbetrieben in Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien und Italien ehrte die Waldviertlerin mit dem begehrten, internationalen Titel "Schlossherrin des Jahres".
2008: Frau Margit Zulehner erhält das Ehrenzeichen der Stadtgemeinde Zwettl 
2012: Frau Margit Zulehner wird Preisträgerin des Liese Prokop Frauenpreises.

 

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Preisverleihung "Liese Prokop Frauenpreis"


Die Gutshofsiedlung

Die Ortschaft Schloss Rosenau (amtlich „Rosenau Schloss“) ist eine Gutshofsiedlung, d.h. sie ist um ein herrschaftliches Gebäude, das Schloss, entstanden. Das Schloss wurde im Jahre 1593 von dem Freiherrn Wolfdietrich von Greiß erbaut. Etwa zur gleichen Zeit (um 1600) entstanden während der ersten Bauperiode die Wirtschaftsgebäude, und zwar der Meierhof mit den Stallungen, Scheunen und Wohnungen, dann der große Schüttkasten zur Einlagerung des Getreides (auch Remisen für die herrschaftlichen Kutschen und ein Pferdestall waren untergebracht), weiters die Schlosstaverne und eine Bierbrauerei, von der heute aber nichts mehr vorhanden ist. Etwas später, um 1700, wurde das „Bandlhaus“ gebaut, in dem Leinenbänder „nach Niederländer Art“ erzeugt wurden. Die zweite große Bauperiode ist in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts (1736-1747) unter dem damaligen Besitzer Leopold Christoph Graf Schallenberg zu verzeichnen. Er ließ nicht nur das Schloss barockisieren und die Wirtschaftsgebäude ausbauen, sondern er sorgte auch für die seelischen, geistigen und sozialen Bedürfnisse seiner Untertanen. So stiftete er die Pfarrkirche, ließ den Pfarrhof, die Volksschule mit dem Glockenturm, das Forsthaus und das „Spital“ – ein Versorgungshaus für alte, arbeitsunfähige Gutsarbeiter – errichten. Das Besondere und Einmalige des Ortes Schloss Rosenau ist der Umstand, dass der Charakter der Gutshofsiedlung - Plan und Anlage – vom 18. Jhdt. bis heute fast unversehrt erhalten geblieben ist. Die Gebäude bilden eine wohldurchdachte und gefällige Einheit, da sie fast zur Gänze von der Gutsherrschaft errichtet wurden. Besonders auffällig ist die einstöckige Bauweise, der einheitliche gelbe Verputz mit Lisenen und scharf betonten Ortsteinen, die gleichartige Form der Rauchfänge, die von Ost nach West verlaufende Längsachse, die gleiche Dachneigung und die gleiche Aufgliederung der meisten Fassaden. Nach der Auflösung des Gutes im Jahre 1964 kamen die Gebäude – vom Schloss abgesehen – in private Hände und es ist den neuen Besitzern zu danken, dass sie die erworbenen Objekte wieder möglichst orginalgetreu renovieren ließen, sodass die ehemalige Gutshofsiedlung wieder in altem Glanz erstrahlt, aber mit neuem Leben erfüllt ist. Auf Wunsch werden gegen Voranmeldung Führungen durch die Gutshofsiedlung durchgeführt.
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